Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Schleuse Kriegenbrunn - WNA Aschaffenburg

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Inhalt: Informationsabend zum Planfeststellungsverfahren am 11. Juni 2015

Über 50 Bürger waren der Einladung des Wasserstraßen-Neubauamts Aschaffenburg (WNA) am 11. Juni gefolgt, um sich vor Ort über das bevorstehende Planfeststellungsverfahren und den geplanten Neubau der Schleuse Kriegenbrunn zu informieren. Im Mittelpunkt der als Serviceangebot gedachten Bürgerveranstaltung stand die Information zu den Rechten und Pflichten der Bürger beim Planfeststellungsverfahren. Das Verfahren startete am 18. Juni mit der Auslegung der Planunterlagen in den betroffenen Gemeinden. Noch bis zum 31. Juli kann jede Person, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, Einwendungen erheben. WNA-Amtsleiterin Mareike Bodsch ermunterte die betroffenen Bürger ausdrücklich, sich aktiv am Planungsprozess zu beteiligen und ihre Bedenken und Anliegen als Einwendungen fristgerecht einzubringen. "Nur so werden sie in das Verfahren einbezogen. Nach Ablauf der Einwendungsfrist sind weitere Einwendungen rechtlich ausgeschlossen", erläuterte Bodsch.

Die Vertreter des Amtes wiesen explizit auf die Veränderungssperre hin, die mit der Auslegung der Planfeststellungsunterlagen in Kraft tritt. Danach sind wesentlich wertsteigernde oder das Vorhaben wesentlich erschwerende Veränderungen an von der Planfeststellung betroffenen Grundstücken untersagt. Schwerpunkt der Veranstaltung bildete die generelle Einführung in den Umgang mit den umfangreichen Planfeststellungsunterlagen. Dazu wurde ein Überblick über die Inhalte der Unterlagen, deren Aufbau und Systematik gegeben. Anhand konkreter Fragen - "Wie ist mein Grundstück betroffen?" oder "Mit welcher Lärmbelästigung muss ich rechnen?" - wurde erläutert, wie und wo man die gesuchten Informationen in den Unterlagen findet.

Vonseiten der Bürger gab es hierzu viele konkrete Fragen sowie auch zahlreiche Einzelanliegen, die in nachfolgenden Einzelgesprächen mit den Vertretern des Amtes besprochen wurden.