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Schleuse Kriegenbrunn - WNA Aschaffenburg

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Inhalt: WNA führt Beweissicherung an Wohngebäuden und Anlagen durch

Riss Beweissicherung dokumentiert Schäden.
Foto: © Superbass / CC-BY-SA-3.0

Auf der künftigen riesigen Baustelle für den Neubau der Schleuse Kriegenbrunn werden Erdmassen bewegt, Spundbohlen gerammt, es fahren Bagger, Kräne und große Maschinen. Das alles verursacht Erschütterungen, die genauso wie Veränderungen des Grundwassers Schäden an umliegenden Gebäuden verursachen können.

Im Interesse der Eigentümer führt das WNA daher vor Baubeginn eine umfassende Beweissicherung durch. Dadurch sollen die durch Bauarbeiten verursachten Schäden genau ermittelt und zweifelsfrei zugeordnet werden können.

Aktuell werden die Eigentümer der Häuser und Objekte informiert, deren aktueller Zustand vor Beginn des Schleusenneubaus dokumentiert werden soll. Wenn Sie Anwohner sind und wissen wollen, ob Ihr Haus dazu gehört, kontaktieren Sie uns hier.

Voraussichtlich gegen Ende des Jahres wird der Gutachter dann die betreffenden Häuser von außen und innen genau inspizieren, vorhandene Risse, Abplatzungen, Feuchtigkeitsflecken etc. aufnehmen und als Beweis sichern. Doch nicht nur vor, auch während des Baus wird der Zustand der Gebäude im Rahmen der Beweissicherung weiter protokolliert. Vorhandene Bauschäden können sich während der Bauarbeiten vergrößern, neue Schäden können entstehen. Bereits vorhandene Schäden wie Risse werden mittels Rissmonitor oder Gipsmarke überwacht. Welche Risse das sind, wird vom Gutachter festgelegt. Entsteht ein Schaden, wird genau untersucht, was die Ursache gewesen ist.

Um zu verhindern, dass überhaupt Schäden entstehen, werden Messungen während der Bauarbeiten durchgeführt. Sie sollen sicherstellen, dass die durch die Bauarbeiten verursachten Erschütterungen die zulässigen Grenzwerte nicht überschreiten und damit keine Schäden verursachen können. Auch der Grundwasserstand wird im Umfeld der Baustelle genau überwacht.

Nicht nur Gebäude, auch Außenanlagen werden besichtigt und dokumentiert. So wurden zur Vorbereitung der Beweissicherung alle Bauten wie Wohngebäude, Gewerbebauten oder Masten, bei denen Schädigungen durch die Bauarbeiten entstehen können, ermittelt. Dann wurden diese Bauten nach ihrer Sensibilität beurteilt: Zu den besonders empfindlichen Bauwerken zählen Wohnbauten und Masten, zu den weniger empfindlichen Bauten gehören Nebengebäude wie Garagen.