Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Schleuse Kriegenbrunn - WNA Aschaffenburg

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Inhalt: Was ist geplant?

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue Bauwerk kaum vom alten: Es wird als Einkammerschleuse in Massivbauweise mit drei Sparbecken errichtet. Auch die einzelnen Maße zeigen große Übereinstimmung, richten sie sich doch nach den wirtschaftlichen Erfordernissen von Kanal und Schifffahrt. Aber die neue Schleuse entsteht auf dem heutigen Stand der Technik und kann so den großen Belastungen besser standhalten. Zentrales Plus: Die Schleuse wird so gut wie fugenlos geplant, um potenzielle Schwachstellen zu vermeiden und Wartungskosten zu reduzieren. Fazit: Die neue Schleuse wird voraussichtlich 100 Jahre in Betrieb bleiben.

Daten und Maße zum Schleusenbau

Bauzeit (vorauss.) 2019 - 2024
Gesamtkosten (vorauss.) 210 Mio. EUR brutto (Preisstand 2012)
Gesamtlänge Schleusenbauwerk ca. 329,0 m
Höhe von OK Planie bis Gründungssohle 31,1 m
Nutzlänge Kammer 190,0 m
Kammerbreite 12,5 m
Hubhöhe 18,3 m
Sparbecken (3 Stück) L x B 178,7 x (3 x 17,3) m
Warteplatz oberer Vorhafen 315,0/120,0 m
Liegeplatz oberer Vorhafen 310,0 m
Warteplatz unterer Vorhafen 200,0 m
Stauziel Oberwasser 303,1 m (NHN)
Stauziel Unterwasser 284,8 m (NHN)

Planausschnitt: Die neue Schleuse Kriegenbrunn

Übersichtsplan der neuen Schleuse groß zum Download

So wird gebaut:

Im ersten Teil der Baumaßnahme Kriegenbrunn werden die neue Schleusenanlage und die Sparbecken errichtet und die Vorhäfen auf der Ostseite des Kanals angepasst. Die neue Anlage umfasst als Bauwerke die Schleusen, Hochbauten, Vorhäfen und die zugehörigen Verkehrswege und -anlagen. Nach Fertigstellung des ersten Teils startet der Probebetrieb der neuen Schleuse. Im zweiten Teil folgt dann der Abbruch von Teilen der alten Schleusenanlage, andere Bauwerksteile werden mit Erde aufgefüllt.

Was passiert mit der alten Schleuse?

Sobald die neue Schleuse nach dem Probebetrieb und dem Ablauf von bauvertraglichen Gewährleistungspflichten voll im Einsatz ist, wird die bestehende Schleuse stillgelegt. Im Folgenden werden Teile des alten Bauwerks abgerissen sowie Schleusenkammer und Sparbecken mit Erde aufgefüllt. Diese Lösung hat sich nach Untersuchungen als die wirtschaftlichste und ökologisch sinnvollste erwiesen.