Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Schleuse Kriegenbrunn - WNA Aschaffenburg

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Inhalt: Aktuelles

Öffentliche Auslegung der geänderten Planunterlagen

Es ist so weit. Die geänderten Planungen zum Neubau der Schleusen Kriegenbrunn und Erlangen liegen vor und werden vom 23. August bis zum 22. September 2017 öffentlich ausgelegt. Viele Anregungen und Kritikpunkte, die Bürger und Anwohner im Rahmen der Erörterungstermine im Dezember 2015 eingebracht hatten, sind darin berücksichtigt.

Was im Einzelnen bei der Planung für den Neubau der Schleuse Kriegenbrunn geändert wurde, lesen Sie hier.

Wo und wann die geänderten Planunterlagen eingesehen werden können, erfahren Sie hier.

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Beweissicherung an Wohngebäuden und Anlagen

Um mögliche Schäden durch die künftigen Bauarbeiten an umliegenden Gebäuden zweifelsfrei zuordnen zu können, führt das WNA im Interesse der Eigentümer eine umfassende Beweissicherung durch. Dabei wird der bauliche Zustand der Gebäude vor und während des Schleusenbaus dokumentiert. Im ersten Schritt werden die Eigentümer der benachbarten Häuser informiert. Wenn Sie Anwohner sind und wissen wollen, ob Ihr Haus dazu gehört, kontaktieren Sie uns hier.

Was genau bei der Beweissicherung passiert, wer davon betroffen ist, erfahren Sie hier.

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WNA testet Belastbarkeit der Baugrubenwände für den Schleusenneubau

12 Prüfanker - 27 bis 50 Meter lang - werden zurzeit im Bereich der Schleuse Kriegenbrunn eingebaut. Untersucht werden soll damit die Belastbarkeit des Baugrunds. Grund: Beim Schleusenneubau muss eine sehr tiefe (bis zu 25 Meter) Baugrube ausgehoben werden. Um zu verhindern, dass die Baugrubenwände dem Druck der dahinter liegenden Erde und des Grundwassers nachgeben, müssen sie stabilisiert werden. Dazu verwendet man Verpressanker. Das sind in ein Bohrloch eingebaute Elemente, die ähnlich einem Dübel funktionieren.

Aber wie groß sind die Kräfte, mit denen man einen solchen Dübel belasten kann? Das hängt ganz erheblich vom Boden ab und muss natürlich im Vorfeld geklärt werden. Dazu werden Prüfanker eingesetzt.

Prüfanker

Was ein Prüfanker ist, wie er funktioniert und wie der Belastbarkeitstest abläuft, lesen Sie hier.

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Einrichtung zusätzlicher Grundwassermessstellen

In Vorbereitung auf den geplanten Neubau werden 28 neue Grundwassermessstellen im Bereich der Schleuse Kriegenbrunn eingerichtet. Sie dienen zur vollständigen Überwachung der Grundwasserhöhe und -qualität während der Bauarbeiten.

Bohrarbeiten für Grundwassermessstellen

Mehr dazu lesen sie hier.

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Neu: Newsletter zum Schleusenneubau

Für alle, die sich für den Schleusenneubau interessieren, gibt es ein neues Informationsmedium. Seit November 2016 stellt das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg einen Newsletter bereit. Er informiert Beteiligte und Interessierte über alles Wissenswerte rund um den Schleusenneubau, aktuelle Themen und Termine.

Wenn Sie diesen Newsletter abonnieren möchten, können Sie sich hier anmelden.

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Alle Vögel bleiben da!

Wenn 2018 die Bagger anrücken und die große Baugrube ausheben, wird es enger für Lerche, Kiebitz und Rebhuhn. Denn zwischen der alten Schleuse und dem Ort Kriegenbrunn entsteht das neue Bodenzwischenlager. Hier wird die ausgehobene Erde während der Bauzeit deponiert. Und diese Fläche - ca. 21 Hektar - fehlt den Feldvögeln dann in dieser Zeit für Nahrungssuche und Nestbau. Keine einfache Situation für die ohnehin schon stark bedrohten Vogelarten.

Aber das WNA hat vorgesorgt. Lerche, Kiebitz und Rebhuhn erhalten während der Bauzeit neue Domizile, ganz in der Nähe. Lerchenfenster, Kiebitzinseln, Blüh- und Brachflächen werden für die Feldvögel als Ersatzlebensräume eingerichtet. Was das ist, wie das geht und ob so ein Umzug auch klappen kann, das erfahren Sie hier.

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Zum Stand der Dinge

Aktuell erarbeitet die Planfeststellungsbehörde, die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Standort Würzburg, den Planfeststellungsbeschluss. Er bildet die Grundlage, die "Baugenehmigung", für den Neubau der Schleusen Erlangen und Kriegenbrunn und legt genau fest, welche Vorkehrungen und flankierenden Maßnahmen rund um den Neubau zu berücksichtigen sind.

Das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg hatte am 19. Mai 2015 den Planfeststellungsantrag bei der Planfeststellungsbehörde eingereicht. Alle dazu eingegangenen Einwendungen der von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie die Stellungnahmen der beteiligten Behörden und Verbände und die auf den Anhörungsterminen vom 1. - 3. und 8. - 10. Dezember 2015 vorgebrachten Argumente werden von der Planfeststellungsbehörde jetzt final geprüft und bewertet.

Der fertige Planfeststellungsbeschluss wird Anfang des Jahres 2017 erwartet. Der Beschluss wird in den Gemeinden öffentlich ausgelegt bzw. den Betroffenen, den Einwendern, den beteiligten Behörden und Verbänden zugesandt. Der Planfeststellungsbeschluss wird einen Monat nach der öffentlichen Auslegung rechtskräftig, wenn in diesem Zeitraum keine Klage erhoben wird.

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Arbeiten an der Schleusenkammer der Schleuse Kriegenbrunn vom 11. bis zum 26. April 2016

Im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamts Aschaffenburg (WNA) wurden zwischen dem 11. und 26. April zwei kleinere Baumaßnahmen in der Schleusenkammer durchgeführt. Sie bereiten die alte Schleuse auf den geplanten Neubau vor und sorgen dafür, dass das alte Bauwerk bis zur Fertigstellung der neuen Schleuse den täglichen Beanspruchungen sicher standhalten kann.

Die vorgenommenen Baumaßnahmen konnten nur bei trockengelegter Schleuse durchgeführt werden. Dafür genutzt wurde die diesjährige planmäßige Schleusensperrung am Main-Donau-Kanal. Jeweils im Frühjahr führt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg umfangreiche Wartungs-, Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten durch, um die Schleusen und Kanalbrücken des Main-Donau-Kanals in einem betriebssicheren und leistungsfähigen Zustand zu erhalten.

Durch das WNA wurden im Einzelnen folgende Baumaßnahmen in der Schleusenkammer Kriegenbrunn durchgeführt:

Einbau von Verstärkungselementen (Vernadelung) in der östlichen Kammerwand

Zur Verstärkung der östlichen Kammerwand wurden 39 Stahlstäbe (Schubnadeln) in den Beton eingebaut. Hierfür wurden rd. 100 mm dicke Kernbohrungen schräg nach unten 4,65 m tief in den massiven Beton versenkt. Anschließend wurde ein 40 mm dicker Betonstabstahl in die Bohrung gesteckt und das verbliebene Loch mit speziellem Vergussmörtel fachgerecht verfüllt.

So ausgerüstet, kann die Kammerwand den großen Beanspruchungen, denen sie beim täglichen Schleusenbetrieb ausgesetzt ist, besser standhalten. Die Maßnahme war notwendig geworden, da die neue Schleuse Kriegenbrunn voraussichtlich erst im Jahr 2022 fertiggestellt werden wird und die bisherigen baulichen Maßnahmen zur Verstärkung der alten Schleuse nicht für einen so langen Zeitraum bemessen worden waren.

Vervollständigung der horizontalen Verstärkungselemente (Stahlstabanker) in der westlichen Kammerwand

Die Baumaßnahme zur Verstärkung der westlichen Kammerwand bereitet das alte Bauwerk auf den geplanten Neubau vor, der bald in unmittelbarer Nähe entsteht. Die neue Schleuse wird mit einem Abstand von lediglich 45 m zur bestehenden Schleuse gebaut werden. Dafür muss eine große Baugrube ausgehoben werden. Dies verringert den Druck der Erde, der das alte Schleusenbauwerk derzeit stützt. Um die westliche Kammerwand für diese zusätzliche Belastung zu wappnen, wurde eine bereits 2014 begonnene Baumaßnahme fortgesetzt und vollendet. Insgesamt wurden auf Basis genauer Berechnungen über die gesamte Länge der Schleusenkammer in zwei Reihen 270 horizontale Kernbohrungen von einem Meter Tiefe von der Schleusenkammer in den westlichen Längskanal geführt. Ein 28 mm starker stählerner Gewindestab (Stahlstabanker) wurde in die Bohrung gesteckt, auf der Gegenseite mit Metallplatten festgemacht und gespannt.

Bohrung in die Kammerwand
Bohrung in die Kammerwand
Zugversuch in der östlichen Kammerwand
Zugversuch in der östlichen Kammerwand

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Die Erörterungstermine für die Planfeststellungsverfahren finden vom 1.10.-10.12.2015 statt

Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Standort Würzburg hat Zeit und Ort für die Erörterungstermine bekanntgegeben. Sie finden zwischen Dienstag, dem 1., und Donnerstag, dem 10. Dezember, in Möhrendorf statt.
Auf den Erörterungsterminen werden die Stellungnahmen und Einwendungen, die zu dem Ersatzneubau der Schleusen Kriegenbrunn und Erlangen sowie der Errichtung des Bodenzwischenlagers eingegangen sind, erörtert.
Die Termine sind nicht öffentlich. Zugang haben alle Privatpersonen, soweit sie Stellungnahmen und Einwendungen geltend gemacht haben, Träger der öffentlichen Belange, Wasser- und Bodenverbände, Versorgungsbetriebe und Netzbetreiber, die fischereilich und jagdrechtlich Betroffenen und die Bauernverbände. Die Erörterung findet jeweils zu festgesetzten Themen mit bestimmten Anspruchsgruppen statt.
Die Einzelheiten finden Sie hier auf der Seite der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Standort Würzburg.

Die Termine finden jeweils im
Saal der Feuerwehr, Erlanger Straße 15, 91096 Möhrendorf statt.

Die einzelnen Termine sind

Dienstag, 1. Dezember 2015 ab 9:00 Uhr
Mittwoch, 2. Dezember 2015 ab 9:00 Uhr
Donnerstag, 3. Dezember 2015 ab 9:00 Uhr

und am
Dienstag, 8. Dezember 2015 ab 9:00 Uhr
Mittwoch, 9. Dezember 2015 ab 9:00 Uhr
Donnerstag, 10. Dezember 2015 ab 9:00 Uhr

Als Reservetermin:
Mittwoch der 16. Dezember ab 10:00 Uhr in der
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Standort Würzburg
Wörthstraße 19, 97082 Würzburg, im Raum Nr. 101

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Planfeststellungsverfahren: Das gilt es bei Einwendungen zu beachten

Vom Beginn bis zwei Wochen nach Ende der öffentlichen Auslegung - also in der Zeit vom 18. Juni bis 31. Juli 2015 - können alle Personen, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, Einwendungen erheben.